Desinformation ist zu einem globalen Bedrohungsfaktor geworden. Sie wird von denjenigen eingesetzt, die unsere Werte nicht teilen, zum Teil auch gezielt, um unsere demokratischen Gesellschaften zu manipulieren und zu destabilisieren. Über soziale Medien werden nachweislich Wahlen manipuliert und die Plattformen haben wenig Interesse an Regulierung, weil Hass und Hetze für Aufregung und somit Reichweite sorgen. Betroffen sind Minderheiten und politisch engagierte Menschen, die beleidigt, diffamiert und bedroht werden. Einen Schwerpunkt bilden dabei alle Themen rund um Klimawandel und Energiewende. Trotz der umfangreichen und gesicherten Erkenntnisse der Wissenschaft und der immer schneller fortschreitenden Erderwärmung, bestätigen Umfragen, dass es wieder zunehmend Zweifel am Klimawandel bzw. seinen menschengemachten Ursachen oder den vorhandenen Lösungsmöglichkeiten gibt. Ob Windkraft, Photovoltaik, Elektromobilität oder Wärmepumpen – es kursieren viele falsche Informationen, die die Menschen verunsichern. Oft sind Falschmeldungen nicht auf Anhieb zu erkennen und wenn sie einem öfter begegnen, verfestigen sie sich als vertretbare Meinung. Geht man der Frage nach woher das kommt, führt die Spur zu verschiedenen Interessensgruppen, die einen Vorteil daraus ziehen und mit viel Geld und Macht Einfluss nehmen. Wir beschäftigen uns mit Desinformation und Klimawandelleugnung und diskutieren die Frage was können und was dürfen insbesondere Behörden dagegen tun.
Der Klimawandel setzt den Alpentourismus stark unter Druck, da Erwärmung, schwindende Schneesicherheit und Gletscherschmelze Naturgefahren verstärken. In einem einführenden Vortrag werden aktuelle Daten und Zukunftsprognosen zum Klimawandel und dessen Auswirkungen auf den Alpentourismus vorgestellt. Darauf aufbauend entwickeln die Teilnehmenden in Kleingruppen fundierte Handlungskonzepte und strategische Ansätze zur langfristig tragfähigen Gestaltung eines nachhaltigen Alpentourismus.
Klimaanpassung ist mehr als das Umsetzen reiner Fakten in erfolgreiches Handeln. Klimaanpassung ist interdisziplinär. Verschiedenste Fachbereiche lernen sich gegenseitig zu verstehen, aus unterschiedlichsten Blickwinkeln einen gemeinsamen Weg mit vereinten Zielen zu entwickeln. Wie kann auf diesem herausfordernden Weg die Öffentlichkeit effektiv beteiligt werden? Wer ist überhaupt diese "breite Öffentlichkeit"? Wie erreiche ich Menschen in völlig verschiedenen Lebenslagen?
Gemeinsam tauschen wir unsere Blickwinkel, versetzen uns in "die Öffentlichkeit" und lernen möglicherweise Erstaunliches über uns selbst, wenn wir unsere eigene Rolle als Fachmensch abstreifen. Wie denken Oma Herta und Onkel Heinz wirklich über „das Klima“, diesen Wandel und die Anpassung? Wir finden das heraus und zeigen anhand der praktisch umgesetzten Beteiligungsformate in Präsenz, mit Online-Fragebögen sowie über unsere neue Website klima.mv, wie man Menschen erreicht. Wir erarbeiten gemeinsam geniale Möglichkeiten, öffentlich erfolgreich wirksam zu sein.