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Venue: Raum A clear filter
Thursday, September 24
 

17:00 CEST

A - Klimaanpassung als „Customer Journey“ im kommunalen Planungsprozess: Touchpoints nutzen, Zuständigkeiten klären, Fürsprecher:innen gewinnen
Thursday September 24, 2026 17:00 - 18:30 CEST
Klimaanpassung betrifft viele Bereiche gleichzeitig, von Stadtplanung über Krisenvorsorge bis zur sozialen Infrastruktur und lokalen Unternehmen. Trotzdem wird die Aufgabe in vielen Organisationen noch als zusätzliche Querschnittsaufgabe neben dem Tagesgeschäft behandelt. Zuständigkeiten und Schnittstellen sind, besonders in Kommunen, häufig komplex und selbst den Beteiligten nicht durchgehend klar. Viele Personen, die Entscheidungen vorbereiten oder Maßnahmen umsetzen, verfügen zudem nicht über Fachwissen zu Klimarisiken und Anpassungsoptionen. Die Folge: Klimaanpassung wird spät, punktuell oder nur reaktiv aufgegriffen, obwohl es um vorausschauende Priorisierung und begrenzte Ressourcen geht.
In der Session übertragen wir ein Konzept aus dem Marketing auf Planungs- und Entscheidungsprozesse: die Customer Journey, also die Abfolge typischer Kontaktpunkte, über die Menschen mit einem Thema in Berührung kommen. Die Reise reicht von der ersten Wahrnehmung („hab ich von gehört") über die Entscheidung für Handeln („Ich mache jetzt was") bis dahin, Fürsprecherin oder Fürsprecher für ein Thema zu werden. Übertragen auf Klimaanpassung heißt das: Welche Berührungspunkte haben Mitarbeitende und Entscheidungstragende mit Klimarisiken, welche Faktoren fördern oder hemmen die Auseinandersetzung, und wie wird aus einem Kontakt ein handlungsfähiger Beitrag im eigenen Zuständigkeitsbereich?
Gemeinsam erarbeiten wir eine „Klimaanpassungs-Journey" als Landkarte, die relevante Touchpoints, typische Hürden und wirksame Interventionen sichtbar macht.
Erprobt haben wir dieses Vorgehen im BMFTR-Forschungsprojekt R2K-Klim+, das seit 2020 innerhalb der Förderrichtlinie „RegIKlim - Regionale Informationen zum Klimahandeln" läuft.

Ziel der Session ist ein praxistauglicher Ansatz, um die richtigen Personen in Organisationen zu identifizieren, sie passgenau anzusprechen und Klimaanpassung stärker in Routinen und Entscheidungen zu verankern. Als Ergebnis entsteht eine übertragbare Touchpoint- und Rollenlogik, die als Ausgangspunkt für eigene Beteiligungs- und Qualifizierungsstrategien genutzt werden kann. Die Session richtet sich an Teilnehmende aus Kommunen, Wissenschaft, Medien und Praxis, die Klimaanpassung wirksam in Organisationen verankern möchten.
Vortragende
SS

Sophia Schüller

FiW RWTH Aachen e.V.
FN

Fabian Nellesen

Stadt Duisburg

Thursday September 24, 2026 17:00 - 18:30 CEST
Raum A

18:45 CEST

Sitzung Tornadoverbund: TAD/SKYWARN/TORKUD/ESSL/DWD
Thursday September 24, 2026 18:45 - 21:30 CEST

Thursday September 24, 2026 18:45 - 21:30 CEST
Raum A
 
Friday, September 25
 

11:30 CEST

A - Anwendung von Sprachmodellen (LLMs) zur Vorhersage und Warn-Kommunikation für Hochwasser, Sturzfluten und Trockenheit
Friday September 25, 2026 11:30 - 13:00 CEST
Der Workshop bietet Fachleuten die Möglichkeit, sich intensiv mit den Potenzialen von LLMs im Bereich Vorhersage und Warn-Kommunikation auseinanderzusetzen.
Ablauf des Workshops:
1. Begrüßung und Einführung (5 Min) Thomas Rauschenbach
o Vorstellung der Referenten und Teilnehmer
o Überblick über die Workshop-Ziele und den Ablauf
2. Impulsvortrag (15 Min) Divas Karimanzira
o Ein kurzer, prägnanter Vortrag, der die Grundlagen von Large Language Models erklärt und deren spezifische Anwendungen für Vorhersage und Warn-Kommunikation für Hochwasser, Sturzfluten und Trockenheit beleuchtet. Themen wie Datenintegration, Echtzeit-Analysen und automatisierte Berichterstattung werden angesprochen, um den TeilnehmerInnen ein klares Bild von den Möglichkeiten und dem Nutzen dieser Technologie zu vermitteln.
3. Interaktives Arbeiten (60 Min) Alle
o Im Anschluss an den Impulsvortrag sind die TeilnehmerInnen eingeladen, anhand Schwerpunktfragen im Hinblick auf den Einsatz von LLMs Probleme, Erfahrungen und Lösungen zu diskutieren
4. Zusammenfassung und Ausblick (10 Min) Thomas Rauschenbach
o Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse des Workshops und Diskussion über zukünftige Entwicklungen.
Vortragende

Friday September 25, 2026 11:30 - 13:00 CEST
Raum A

15:15 CEST

A - Fördermittel im kommunalen Klimaschutz; Fluch oder Segen?
Friday September 25, 2026 15:15 - 16:45 CEST
Der Workshop dient dem fachlichen Austausch der Teilnehmenden und macht Best-Practice-Erfahrungen im Umgang mit Förderstrukturen systematisch sichtbar. Unterschiedliche Vorgehensweisen werden reflektiert, Praxiserfahrungen eingebracht und gemeinsam weiterentwickelt. Damit entsteht eine Grundlage, um Förderprozesse effizient, transparent und anwendungsorientiert zu gestalten.
Im Mittelpunkt stehen insbesondere die Antragsstellung und der Mittelabruf, um eine praxistaugliche und schlanke Struktur zu entwickeln. Der Workshop bietet außerdem Raum für fachliche Impulse der Teilnehmenden und für die gemeinsame Beantwortung der Fragen: „Wie machen wir es?“, „Wie machen es andere?“ und „Wie kann eine effiziente Antrags- und Abrufstruktur aufgebaut werden?“
In einer Kombination von Vortrag, Diskussion und Arbeitsabschnitten soll im Workshop der Status Quo der aktuellen Förderungsprozesse (EU, Bund, Länder) beschrieben werden und gemeinsam Wege erarbeitet werden, wie ein effizienter Prozess gestaltet werden kann.
Vortragende
JL

Jasmin Lemler

KSM Rhein-Lahn-Kreis
JL

Johanna Liebl

KSM VG Nastätten
Friday September 25, 2026 15:15 - 16:45 CEST
Raum A
 
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