In vielen Kommunen haben sich die politischen Mehrheiten verändert – häufig zugunsten konservativer Parteien. Gleichzeitig steht Klimaschutz politisch und medial weniger im Fokus, während Energiepreise durch globale Krisen hoch bleiben und die Verletzlichkeit unserer Energieversorgung deutlich wird. Kommunale Klimaziele und Maßnahmen zur Energiewende geraten dadurch unter Druck. Der Workshop zeigt, wie Sie Ihre Argumentation gegenüber politischen Akteuren und kommunalen Entscheidern neu ausrichten: weg von einer primär moralisch-ökologischen Klimaschutzlogik – hin zu Resilienz, Energieunabhängigkeit und lokaler Wertschöpfung. Zum Anfang des Workshops erfolgt ein Impuls vonseiten des Hamburg Instituts. Darin machen wir u.a. deutlich, wie Kommunen durch lokale Wertschöpfung wirtschaftlich profitieren und ihre finanzielle Handlungsfähigkeit ausbauen können. Im Anschluss diskutieren die Teilnehmenden gemeinsam und tauschen Ideen aus, mit welchen Argumenten die Kommunalpolitik weiterhin von Klimaschutz- und Anpassungsmaßnahmen überzeugt werden kann.
Die Landwirtschaft spielt im Klimawandel eine dreifache Rolle. Zunächst ist sie einer der von den Folgen am stärksten betroffenen Wirtschaftszeige. Daneben verursachen die landwirtschaftlichen Produktionsprozesse einen Teil der anthropogenen Treibhausgase und schließlich können Anpassungen in der Landwirtschaft die Folgen des Klimawandels deutlich mildern. Im Workshop werden diese Facetten angesprochen und durch kurze Impulsvorträge vorgestellt. Danach diskutieren die Impulsgebenden mit den anderen Teilnehmenden des Workshops die vorgestellten Ansätze und bringen ihre Erfahrungen ein, so dass sich aus der Diskussion Ansätze für die Weiterentwicklung zu einer klimaneutralen Landwirtschaft ergeben können.