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Friday, September 25
 

11:30 CEST

G - Hitzeschutz interdisziplinär: “Extreme Hitze: Hitzewarnung – Was folgt dann?“ - 2. Teil
Friday September 25, 2026 11:30 - 13:00 CEST
Im 2. Teil des Doppel-Workshops stellen wir Ergebnisse von Evaluationen zu Hitzeschutzmaßnahmen und zur Hitzeschutzkommunikation, Verantwortung, Aufgaben und Grenzen von Katastrophen- und Bevölkerungsschutz dar und berichten kurz zu Erfahrungen mit Szenarien zu extremer Hitze.
Hitzewarnungen sind in Deutschland unzureichend mit klaren Reaktionsketten für die beim Hitzeschutz involvierten Akteure verbunden. Auch fehlen umfassende und verbindliche Regelungen für Gesamtkoordination und interdisziplinäre Zusammenarbeit. Insbesondere auf extreme langanhaltende Hitzewellen ist Deutschland nicht vorbereitet. Im Workshop soll diskutiert werden, wie verbindliche Regelungen helfen können und welche finanziellen und personellen Ressourcen für Schutzmaßnahmen bei extremer Hitze notwendig sind.
Unser inter- und transdisziplinärer Workshop soll neben den Inputvorträgen Raum zur Diskussion und Vernetzung bieten.
Inhaltlich werden die beiden Teile des Workshops zu Hitzewarnungen aufeinander aufbauen.
Vortragende
MB

Max Bürck-Gemeassmer

Arzt für Allgemeinmedizin, stellvertretender Vorsitzender von KLUG, KLUG e.V.
SM

Stefan Muthers

Deutscher Wetterdienst (DWD)
KF

Kathrin Feige

Deutscher Wetterdienst (DWD)
TZ

Theresa Zimmermann

Freie Universität Berlin, Katastrophenforschungsstelle

DK

Daniel Kruppke-Hansen

Freie Universität Berlin, Institut für Meteorologie
JG

Jonas Gerke

wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich Hitzeschutz und Klimaanpassung, KLUG
SP

Sarah Pellul

Uni Erfurth, HEATCOM, Science2Society des Institut for Planetary Health Behaviour (IPB), Behavioural Science Connect Netzwerk
HR

Henning Rust

Hans-Ertel-Zentrum für Wetterforschung, Institut für Meteorologie FU Berlin

Friday September 25, 2026 11:30 - 13:00 CEST
Raum G

15:15 CEST

G - Fit für den Klimawandel? Best Practice Beispiele aus der kommunalen Starkregenvorhersage
Friday September 25, 2026 15:15 - 16:45 CEST
Starkregenereignisse stellen Kommunen zunehmend vor große Herausforderungen. Gleichzeitig existieren bereits zahlreiche erfolgreiche Ansätze zur Vorsorge, Anpassung und Schadensminderung. Doch was genau macht eine Maßnahme zur „Best Practice“ – und wie lassen sich solche Beispiele erkennen, bewerten und auf andere Kommunen übertragen? Der Workshop gibt einen Überblick über ausgewählte Beispiele aus der kommunalen Starkregenvorsorge und diskutiert deren Übertragbarkeit auf andere Kommunen.

Den Einstieg bildet ein Impulsvortrag, der zunächst die Frage aufgreift, was im Kontext der kommunalen Klimaanpassung überhaupt als „Best Practice“ gelten kann. Anhand ausgewählter Beispiele aus der kommunalen Praxis wird gezeigt, welche Ansätze sich bewährt haben und warum sie als vorbildhaft für den kommunalen Starkregenschutz gelten können. Diese Beispiele sind auch auf der neuen Plattform elementa.org dokumentiert, einer Initiative der öffentlichen Versicherer Deutschlands. Elementa versteht sich als Informationsplattform zur Sensibilisierung gegenüber Naturgefahren und unterstützt Kommunen wie Privatleute bei der Suche nach praxiserprobten Lösungsansätzen zur Naturgefahrenprävention.

Im Anschluss sind die Teilnehmenden eingeladen, ihre eigenen Erfahrungen einzubringen. In einer ersten moderierten Diskussionsrunde sammeln wir weitere Beispiele aus der kommunalen Praxis. Dabei steht die Frage im Mittelpunkt, welche Maßnahmen nicht nur wirksam, sondern auch praktisch umsetzbar und finanzierbar sind. Neben gelungenen Projekten können ausdrücklich auch weniger erfolgreiche Maßnahmen oder Fehlentwicklungen eingebracht werden – denn gerade aus solchen Erfahrungen lassen sich wichtige Lehren für zukünftige Strategien ziehen.

Zum Abschluss richten wir den Blick nach vorn: Wie können erfolgreiche Ansätze sichtbarer werden und anderen Kommunen als Orientierung dienen? Gemeinsam diskutieren wir Möglichkeiten, solche Best-Practice-Beispiele besser zu dokumentieren und zu verbreiten. Plattformen wie elementa.org können dabei eine Rolle spielen, indem sie Erfahrungen bündeln und den Austausch zwischen Kommunen erleichtern.

Der Workshop versteht sich als offenes Forum, um Erfahrungen zu teilen, voneinander zu lernen und gemeinsam konkrete Ansätze für eine wirksame und umsetzbare Starkregenvorsorge in Kommunen zu entwickeln.
Vortragende
SK

Stephan Kümmel

Institut für Schadenverhütung und Schadenforschung dernöffentlichen Versicherer e.V.
DA

Dr. André Bahr

Institut für Schadenverhütung und Schadenforschung dernöffentlichen Versicherer e.V.
UK

Uwe Kunzendorf

Institut für Schadenverhütung und Schadenforschung dernöffentlichen Versicherer e.V.

Friday September 25, 2026 15:15 - 16:45 CEST
Raum G
 
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