Desinformation ist zu einem globalen Bedrohungsfaktor geworden. Sie wird von denjenigen eingesetzt, die unsere Werte nicht teilen, zum Teil auch gezielt, um unsere demokratischen Gesellschaften zu manipulieren und zu destabilisieren. Über soziale Medien werden nachweislich Wahlen manipuliert und die Plattformen haben wenig Interesse an Regulierung, weil Hass und Hetze für Aufregung und somit Reichweite sorgen. Betroffen sind Minderheiten und politisch engagierte Menschen, die beleidigt, diffamiert und bedroht werden. Einen Schwerpunkt bilden dabei alle Themen rund um Klimawandel und Energiewende. Trotz der umfangreichen und gesicherten Erkenntnisse der Wissenschaft und der immer schneller fortschreitenden Erderwärmung, bestätigen Umfragen, dass es wieder zunehmend Zweifel am Klimawandel bzw. seinen menschengemachten Ursachen oder den vorhandenen Lösungsmöglichkeiten gibt. Ob Windkraft, Photovoltaik, Elektromobilität oder Wärmepumpen – es kursieren viele falsche Informationen, die die Menschen verunsichern. Oft sind Falschmeldungen nicht auf Anhieb zu erkennen und wenn sie einem öfter begegnen, verfestigen sie sich als vertretbare Meinung. Geht man der Frage nach woher das kommt, führt die Spur zu verschiedenen Interessensgruppen, die einen Vorteil daraus ziehen und mit viel Geld und Macht Einfluss nehmen. Wir beschäftigen uns mit Desinformation und Klimawandelleugnung und diskutieren die Frage was können und was dürfen insbesondere Behörden dagegen tun.